Eigenplagiat

Eigenplagiat korrekt dokumentieren und Sanktionen umgehen

Schnell zum Plagiarismus Check vor der Abgabe: PlagCheck liefert das Ergebnis in durchschnittlich 4 Minuten. Analysiert wird mit Plagaware, der in mehr als 15 deutschen Hochschulen im offiziellen Prüfungsbetrieb verankerten Plagiats-Software. Korpus: rund 60 Milliarden Quellen. Plagiarismus Check ab 2,90 Euro pro Arbeit, anonym ohne Konto.

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Wie aus eigenem Text ein Plagiat entsteht

Eigenplagiat als Sonderfall im akademischen Schreiben

Von einem Eigenplagiat kann die Rede sein, wenn Sie frühere eigene Texte ohne Quellenangabe in eine neue Arbeit übernehmen. Wie dies bewertet wird, richtet sich jedoch nach den Vorgaben der jeweiligen Hochschule und Prüfungsordnung.

Häufig trifft es Studierende, die zum selben Themenfeld gleich mehrere Arbeiten abgeben und dabei komplette Absätze aus einer früheren Hausarbeit erneut verwenden.

Warum Hochschulen dies genau prüfen

Prüfungsleistungen sollen die Anforderungen der jeweiligen Prüfungsordnung erfüllen, auch wenn frühere Texte von derselben Person stammen. Eine mehrfache Einreichung desselben Textes für verschiedene Leistungspunkte kann dabei problematisch sein.

Beim Eigenplagiat geht es weniger um eine moralische Frage als um die nachvollziehbare Zuordnung von Leistungen. Wie eigene Vorarbeiten korrekt kenntlich gemacht und verwendet werden dürfen, richtet sich nach den Vorgaben des Lehrstuhls oder der Prüfungsordnung.

Wie PlagCheck ein Eigenplagiat erkennt

PlagCheck gleicht Ihren Text mit verfügbaren Vergleichsquellen ab. Welche Quellen einbezogen werden, hängt von der gewählten Prüfung und ihrer Konfiguration ab.

Der Bericht kann zu markierten Stellen gefundene Quellen anzeigen. Textähnlichkeiten sind jedoch Hinweise und keine abschließende Bewertung eines Plagiats.

Ein Eigenplagiat richtig dokumentieren

Greifen Sie auf eigene Vorarbeiten zurück, setzen Sie eine Fußnote wie: "Dieser Abschnitt entstammt einer eigenen Hausarbeit aus dem Wintersemester 2024." So liegt die Quelle offen und der Lehrstuhl behandelt die Passage wie ein reguläres Zitat.

Eine Fußnote allein genügt nicht automatisch. Eine nicht ausreichend gekennzeichnete Wiederverwendung kann abhängig von Prüfungsordnung, Art und Umfang des Verstoßes sowie vom Einzelfall unterschiedlich bewertet und mit Sanktionen geahndet werden; eine vollständige bibliografische Kennzeichnung und die vorherige Klärung mit dem Lehrstuhl sind daher wichtig.

Schnellcheck vor der Abgabe

Bei mehreren Vorarbeiten zu einem Thema kann ein kurzer PlagCheck-Lauf helfen, mögliche Textübernahmen aus dem eigenen Fundus zu erkennen. Ob eine Übernahme gefunden wird, hängt von den verfügbaren Vergleichsquellen und den Einstellungen der Prüfung ab.

Die Prüfung nutzt Plagaware als Plagiats-Software. Ob und in welchem Umfang sie an Hochschulen eingesetzt wird und ob die Prüfung mit dem Verfahren eines Lehrstuhls vergleichbar ist, sollte vorab geklärt werden.

Direkt prüfen mit Plagaware aus dem Hochschulbetrieb

Prüfen Sie mögliche Textähnlichkeiten beim Eigenplagiat mit Plagaware, einer Plagiats-Software. Angaben zu Hochschulen und zum Umfang der Vergleichsquellen sollten Sie vor der Nutzung beim Anbieter prüfen. Ein PDF-Bericht kann die gefundenen Quellen zur Prüfung anzeigen.

Eigenplagiat starten

Schnelle Abläufe in der letzten Schreibwoche

In den Tagen vor dem Abgabetermin ist eine realistische Zeitplanung wichtig. Planen Sie für die Prüfung und für mögliche Quellenkorrekturen ausreichend Zeit ein, da die Bearbeitungszeit je nach Umfang und Auslastung variieren kann.

Prüfen Sie die Endfassung möglichst mit genügend Abstand zum Abgabetermin. Bei engem Zeitplan sollten Sie zusätzliche Zeit für die Prüfung der angezeigten Textstellen und für erforderliche Korrekturen einplanen.

Eine frühzeitig etablierte Prüfroutine kann Unsicherheit vor dem Abgabetermin verringern. Ob eine zusätzliche Prüfung sinnvoll ist, hängt von den Vorgaben der Hochschule, den verwendeten Vorarbeiten und dem Einzelfall ab.

Gerade in hektischen Endphasen kann PlagCheck Textähnlichkeiten aufzeigen. Ein Bericht kann bei der Prüfung der Stellen und ihrer transparenten Kennzeichnung unterstützen. Auch bei einem Preis ab 2,90 € pro Arbeit und einer durchschnittlichen Wartezeit von 4 Minuten ersetzt die Prüfung nicht die Vorgaben der Hochschule und darf nicht dazu dienen, diese zu umgehen. Eigenplagiat sollte transparent gekennzeichnet und nach den Vorgaben der Hochschule behandelt werden.

Ein häufiger Sonderfall ist die Weiterverwendung eigener Seminararbeiten im selben Studiengang. Dieser Sonderfall fühlt sich nicht nach Abschreiben an, wird von den Prüfungsordnungen aber genauso behandelt: Ohne Kennzeichnung gilt der Text als neu eingereicht, obwohl er es nicht ist.