Was ein Plagiat Check kostenlos abdeckt
Ein Plagiat Check kostenlos oder als free Variante prüft fast immer nur den offenen Webindex. Wir sind nicht kostenlos, dafür prüfen wir mit Plag-Aware aus 15 deutschen Hochschulen gegen über 60 Milliarden Quellen, ab 2,90 Euro.
Was ein kostenloser Check findet
Kostenlose Checks durchsuchen häufig nur Quellen, die ihrem Anbieter zugänglich sind, etwa öffentlich auffindbare Webinhalte. Ob und welche frei zugänglichen Inhalte erfasst werden, hängt vom jeweiligen Dienst ab.
Damit kann der Check einen ersten groben Blick auf eine frühe Fassung ermöglichen. Vergessene Anführungszeichen und vollständig übernommene Absätze können auffallen.
Für eine Seminararbeit im ersten Semester kann das genügen. Für eine Abschlussarbeit reicht es nicht, weil dort andere Quellen zählen.
Wo die Datenbasis endet
Die kritischen Fundstellen einer wissenschaftlichen Arbeit stehen selten frei im Netz. Sie finden sich in Fachaufsätzen, Lehrbüchern und älteren Hochschulschriften.
Teile dieses Bestands können hinter Bezahlschranken liegen. Ein kostenloses Werkzeug kann solche Quellen je nach Datenbasis unberücksichtigt lassen; fehlende Treffer schließen Übereinstimmungen dort daher nicht aus.
Diese Lücke schließt sich nicht dadurch, dass ein Anbieter viel verspricht. Sie ist eine Eigenschaft der durchsuchten Datenbasis.
Warum der Bericht wichtiger ist als die Zahl
Manche kostenlose Dienste zeigen nur eine Prozentzahl oder einen eingeschränkten Bericht. Ohne Fundstellen lässt sich schwer beurteilen, was zu ändern ist.
Ein nachvollziehbarer Bericht nennt möglichst für jede markierte Stelle die Quelle, den Übereinstimmungsgrad und einen Link oder Vergleich zum Original. Dann können Sie entscheiden, ob Sie zitieren, umformulieren oder streichen.
Eine Gesamtquote sagt außerdem nichts darüber aus, ob das Literaturverzeichnis oder ein Absatz im Fließtext den Wert bestimmt.
Was mit Ihrer Datei geschieht
Vor einem Upload zu einem kostenlosen Angebot sollten Sie dessen Bedingungen prüfen. Relevant ist insbesondere, ob eingereichte Texte in eine Vergleichsdatenbank aufgenommen werden und wie lange sie gespeichert bleiben.
Eine unklare Speicherpraxis kann ein wesentlicher Nachteil einer kostenlosen Prüfung sein. Sie sollte in den Bedingungen des Anbieters nachvollziehbar erläutert werden.
Prüfen Sie vor dem Upload die Datenschutzinformationen des Anbieters: Wichtig sind Speicherort, Löschfrist und die Frage, ob die Datei in eine Vergleichsdatenbank aufgenommen wird.
Ein Kompromiss, der funktioniert
Wer knapp kalkuliert, kann eine Rohfassung kostenlos und die Endfassung mit einem ausführlicheren Angebot prüfen. Der kostenlose Lauf kann grobe Auffälligkeiten zeigen; der Umfang weiterer Treffer hängt von der jeweiligen Datenbasis ab.
So kann der Aufwand überschaubar bleiben. Die beiden Wege schließen sich nicht aus; auch ein Bericht ersetzt jedoch nicht die eigene Prüfung der Fundstellen.
Vor der Abgabe kann eine Prüfung mit einer für den Zweck geeigneten Datenbasis sinnvoll sein.
Was ein vollständiger Check kostet
Die Kosten eines vollständigen Checks hängen vom Anbieter und häufig auch vom Umfang der Arbeit ab. Vergleichen Sie Preis und enthaltenen Leistungsumfang vor dem Upload.
Wie lange Upload und Auswertung dauern und in welcher Form der Bericht bereitgestellt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Anbieter und Tarif.
Was ein kostenloser Plagiatscheck abdeckt
Die Datenbasis ist ein wichtiger Unterschied zwischen den Angeboten. Derselbe Text kann bei unterschiedlichen durchsuchten Beständen zu unterschiedlichen Treffern führen. Was ein Check abdeckt, beeinflusst daher sein Ergebnis.
Deshalb lohnt sich vor der Wahl ein Blick in die Beschreibung des Anbieters. Nennt sie nur Webquellen, lässt sich daraus keine Abdeckung weiterer Bestände ableiten. Genannte Verlagsarchive und Hochschulschriften sollten Sie auf den tatsächlichen Zugriff und Leistungsumfang prüfen.
Endfassung prüfen lassen
Geprüft mit Plag-Aware, das an 15 deutschen Hochschulen eingesetzt wird, gegen über 60 Milliarden Quellen. Nicht kostenlos, dafür mit einer Quelle je Fundstelle, ab 2,90 Euro.
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